Selbstverständlich 5. Januar 2010
Posted by axaneco in Uncategorized.trackback
Irgendwann war meine Frau für mich selbstverständlich. Jemand, der einfach da war. Jemand, um den man nicht mehr kämpfen, ja nicht einal mehr werben mußte. Jemand, der einfach so da war. Jemand, der sich um alle möglichen organisatorischen Fragen kümmerte, Umzüge, Familienfeste und das Leben organisierte. Jemand, der mir sagte, wann ich wohin meine Bewerbungen schicken sollte, wohin wir ziehen, wann die Steuererklärung gemacht und die Kinder eingeschult wurden. Jemand, der mir alles abnahm, so dass meine letzte verbliebene Aufgabe das Geldverdienen und das Zeugen weiterer Kinder war.
Das war mein Leben.
N. ist für mich nicht einen Tag lang selbstverständlich gewesen und wird es niemals sein.
Wahrscheinlich ist das der große Unterschied.
[...] Recht hat er. [...]
DAS hat mir nun gerade Pipi in den Augen gemacht. Schön hast Du das analysiert. Als selbstverständlich angesehen zu werden, kann manchmal mehr weh tun als offene Feindseligkeit.
Hm…
Wie wahr das doch so oft ist.
Ein so kurzer und doch so treffender Beitrag.
Hättest Du Bewertungen Aktiv, würd ich den Beitrag ins Blog-Olymp heben.
Kurz, Prägnant und trotzdem Gut. ^^
Regards,
Aruoka
Danke, danke, danke.
Meine Erkenntnisse kamen auch ziemlich spät. Für meine Ehe: zu spät.